STRESS- & BURNOUT-PRÄVENTION
FÜR MITARBEITER

2-TÄGIGES FIRMENINTERNES SEMINAR
VON DR. MARTIN WENDISCH

Dieses Seminar wird nur firmenspezifisch angeboten. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

AUSGANGSLAGE

In den letzten Jahren sind die Burnout-Fällen exponentiell angestiegen. Das Krankheitsbild Burnout hat für Unternehmen ausstrahlende Konsequenzen, die weiter gehen, als man denkt.

Das Burnout-Syndrom wurde 1974 vom amerikanischen Psychoanalytiker Herbert Freudenberger entdeckt. Damals waren vom Burnout vor allem die helfenden Berufe wie zum Beispiel Ärzte, Pfleger oder Sozialarbeiter betroffen. Heute kommt das Burnout-Syndrom in allen Berufsschichten vor.

Stress am Arbeitsplatz und das Burnout-Syndrom zu reduzieren, ist längst nicht mehr nur Privatsache der Betroffenen, sondern eine Aufgabe der Unternehmen die sich für ein fortschrittliches betriebliches Gesundheitsmanagement einsetzen.

Betrachtet man die Kosten die den Unternehmen entstehen durch den Verlust von Know-how-Träger, den Aufwand für die Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter, wird deutlich, dass aus unternehmerischer Sicht Handlungsbedarf entsteht.

Burnout ist ein schleichender Prozess, auch wenn der Zusammenbruch meistens plötzlich erfolgt. Die Betroffenen merken in der Regel zu spät, dass sie Hilfe benötigen. Meisten erst wenn der völlige Erschöpfungszustand eintritt. Ein Burnout verursacht grossen Schaden im persönlichen wie im beruflichen Umfeld des Betroffenen.

Die Folgen von Burnout-Ausfällen haben nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Unternehmen nicht zu unterschätzenden Konsequenzen.

SEMINARINHALT

TAG 1 – MAKROEBENE (STRESSBELASTUNG)

TAG 2 – MIKROEBENE

Einführung zum Begriff „Stress“

  • Überblick Stressmodellen
  • Soziologische Befunde zur Makroebene
  • Analyse der täglichen Stressbewältigung
  • Konsequenzen aus dem Stressmodell

Erwartungen der Teilnehmer und Vertraulichkeitsgrundsatz

  • Was wir bieten können / Was wir nicht bieten

 Die Makroebene: Analyse der Lebensgestaltung

  • Makroaspekt: Werte und Bedürfnisse
  • Werte / private Stressoren und Bedürfnisse (Arbeistblätter)
  • Balance in der Lebensgestaltung
  • Arbeitsblätter – Werte und Bedürfnisse

Diskussion:

  • Wo will ich was andern?
    Wie ist bessere Gestaltung der Arbeitsbedingungen möglich?
  • Auswertung: Welche Optimierungsmoglichkeiten sind mir in der Diskussion aufgefallen?
  • Vorbereitung der Prasentation

Praktische Übung zur Korperresistenz:

  • Minimalbewegung der Rückenmuskulatur
  • Entspannungstraining

Präsentation der Parallelgruppen ihrer Arbeitsplatzanalysen und Diskussionsergebnisse

Feedback-Runde: Was nehme ich vom ersten Tag mit? / Wünsche fur den zweiten Tag?

Die Mikroebene: Analyse der tägl. Stressbewältigung

  • Der Teufelskreis: Beispiel eines Mikro-Teufelkreises
  • Arbeitsblatt: Was lauft bei mir im akuten Stress ab?
  • Die Gedankenebene der Stressreaktion: Wahrnehmung
  • Arbeitsblatt „Welche Gedanken kommen mir in akuten Stressituationen?“
  • Die Gedankenebene der Stressreaktion: Pravention
  • Arbeitsblatt: „Kognitive Resistenz aufbauen“

Die Gefühlsebene der Stressreaktion: Wahrnehmung

  • Was fur ein emotionaler Reaktionstyp bin ich?
  • Die Gefuhlsebene der Stressreaktion: Prävention
  • Parallelgruppen 3.3.2 Arbeitsblatt „Emotionale Stressresistenz aufbauen“

Die Körperebene der Stressreaktion: Wahrnehmung

  • Arbeitsblatt „Wie reagiert mein Körper auf Stress?“

Praktische Übung zur Körperresistenz: Prävention

  • Körperwahrnehmung : Minimalbewegung: (M)
  • Die Verhaltensebene der Stressreaktion: Wahrnehmung
  • Arbeitsblatt „Verhaltensweisen im akuten Stress“ 3.5.2.Arbeitsblatt „Interpersonelle Stressresistenz aufbauen“

Makroebene: Stresschronifizierung: Information nach Bedarf

  • Stresschronifizierung: Was kenne ich?
  • Personliche Stile (Personlichkeit/Managementstil/…)
  • Beispiel Chronifizierung: Herz-Kreislauferkrankungen
  • Beispiel Chronifizierung: Magengeschwur/Schmerzen
  • Wissenschaftliche Befunde
  • Auswirkungen von chronischem Stress auf die Partnerschaft Arbeitsblatt: Ankreuzen (S. 47) Was trifft auf mich zu?

Meine persönlichen Erkenntnisse im Überblick (Stressdiagnose)

Ziele: Wie will ich nach dem Kurs Stress abbauen?

  • Brief an mich selbst: Was will ich mir mit auf den Weg geben?
  • Praktische Übung Pravention mit Input: Korperwahrnehmung
  • Entspannungstraining

Notfallplan

  • To Do-Liste
  • Feedbackrunde : Was nehme ich mit ?

 

ZIELGRUPPE

Führungsverantwortliche aus GL, HR und Fachabteilungen so wie Mitarbeiter in Stress-Situationen.

KURSZIEL

Dieses Seminar ermöglicht die Früherkennung und welche Massnahmen die für eine wirksame Vorbeugung nötig sind.

SEMINARKOSTEN

Hängt von der Anzahl Teilnehmern ab.

INKLUSIVLEISTUNGEN

Ausführliche Seminarunterlagen.

DATEN & ORTE

Werden mit dem Auftraggeber vereinbart.

WEITERE HINWEISE

Dieser Kurs wird ausschliesslich firmenspeziefisch angeboten. Preise und Konditionen auf Anfrage.

Für weitere Informationen zum Seminar stehen wir gerne zur Verfügung

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